Nach zweijähriger Pause hat die Keramikschule ihre Absolventen am Samstag besonders würdevoll in der Heiligkreuzkirche verabschiedet. Dass die Landshuter Fachschule auch in der Stadt mehr in den Fokus geraten ist, verdeutlichte die Riege der Ehrengäste.
Die Bedeutung der Landshuter Keramikschule als eine von nur zwei Ausbildungsstätten dieser Fachrichtung in ganz Deutschland würdigte Oberbürgermeister Alexander Putz in seinem Grußwort. Das Töpferhandwerk habe sich im Laufe der Zeit immer wieder an soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten angepasst. Die Ausbildung in den verschiedenen Schularten der Keramikschule biete vielfältige Möglichkeiten für die Entwicklung der eigenen Kreativität.
„Aber alle Stücke kamen heil aus dem Ofen heraus“, sagte Schulleiterin Veronika Märkl. Auch der 3-D-Drucker sei mittlerweile so gefragt, dass bereits ein zweiter angeschafft wurde. An die Absolventen appellierte die Schulleiterin, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen: „Gehen Sie hinaus und machen Sie die Welt da draußen keramischer!“
„Ihnen steht die Welt offen“, bescheinigte Regierungsvizepräsident Helmut Graf den Absolventen. Gerade weil sie in schwierigen Zeiten eine ebenso exzellente wie anspruchsvolle Ausbildung gemeistert hätten, verdienten sie besondere Anerkennung. Graf übergab auch die Schulabschlusszeugnisse.
Die Meisterprüfungszeugnisse und Gesellenbriefe wurden vom stellvertretenden Schulleiter überreicht. Mehrere Absolventen erhielten außerdem Preise für ihre Meisterstücke beziehungsweise Projektarbeiten
Foto: Annika Brehm, Anique Lühr, Lena Roth, Daniel Blum, Schulleiterin Veronika Märkl und Hubertus Bader von der Kastulus-Bader-Stiftung.
Nora Kain, Eva Wawschin, Lisa Spieker und Mirabell Zichnowitz erhielten Preise für Meisterstücke beziehungsweise Projektarbeiten.
Martin Köver©
