Gemeinsam zum Ziel: Familie Wimmer und ihre Verwandten, die Kastulus-Bader-Stiftung sowie die Gemeinde Buch haben sich zusammengetan, damit eine Aufrichthilfe („Lifter“) im Wert von rund 3.000 Euro an das Bucher Seniorenzentrum übergeben werden konnte.
„Mit dieser Aufrichthilfe können Bewohner bewegt werden, die alleine nicht mehr vom Rollstuhl ins Bett oder auf die Toilette gehen können. Es bedeutet mehr Mobilität für die Bewohner sowie eine rückenschonende Arbeit für das Pflegepersonal“, so Heimleiter Erhard Schwaiger bei der Übergabe.
Initiator dieser Anschaffung war Johann Wimmer aus Altenburg bei Vilsheim. Dessen Mutter Franziska Wimmer wohnte dreieinhalb Jahre im Bucher Seniorenzentrum. „Die Familie Wimmer hat sich liebevoll um ihre Mutter gekümmert“, erinnerte Erhard Schwaiger bei der Spendenübergabe.
Ein schwerer Schicksalsschlag war es für die Familie, als Franziska Wimmer gestorben ist. „Wir haben bei der Beerdigung anstelle von Blumenschmuck und Kränzen um eine Spende für diese Aufrichthilfe gebeten“, berichtete Johann Wimmer.
Entlastung für die Mitarbeiter des Heims
Die Familie mit Angehörigen spendete so insgesamt 1.000 Euro. Johann Wimmer konnte anschließend die Kastulus-Bader-Stiftung sowie die Gemeinde Buch für die Aktion gewinnen. Die Kastulus-Bader-Stiftung stellte 1.000 Euro und die Gemeinde Buch 900 Euro zur Verfügung.
Somit konnte die Aufrichthilfe gekauft werden, um auch den verbliebenen fünften von fünf Wohnbereichen mit einem Lifter auszustatten.
Erhard Schwaiger war voll des Lobes: „Der Lifter ist eine große Hilfe für unsere Bewohner und Mitarbeiter. Er schont die Gesundheit unserer Pflegekräfte, insbesondere von Rücken und Armen. Sie haben sich sehr über diese Anschaffung gefreut.“
Johann Wimmer war es ein Bedürfnis, sich ebenfalls zu bedanken und die Leistung der Mitarbeiter zu würdigen: „Wenn man bedenkt, dass Pflegekräfte in einer Schicht 8.000 bis 11.000 Schritte machen, können Sie sich mit den Profifußballern messen – mit dem Unterschied: Die Profis haben zwischen den Spielen mindestens zwei Tage Pause, das Pflegepersonal muss jeden Tag ran.“
Foto: Pflegedienstleiterin Annamaria Schwaiger, Brigitte Ingerl, Johann Wimmer, Heimleiter Erhard Schwaiger, Pflegekraft Kata Nowak, Elfriede Bader-Nusser, Paul Simmerbauer und Bürgermeisterin Elisabeth Winklmaier-Wenzl bei der Übergabe der Aufrichthilfe.
René Spanier©
